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`!Abū l-Walīd Ahmad ibn Muhammad al-Azraqī`! (`F33f`_`[arabisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arabische_Sprache]`_`f أبو الوليدأحمد بن محمد الأزرقي, `F33f`_`[DMG`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=DIN_31635]`_`f `*Abū l-Walīd Aḥmad ibn Muḥammad al-Azraqī`*, gest. `F33f`_`[837`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=837]`_`f) war ein Historiker und der Verfasser des ältesten erhaltenen Werkes über die Stadt `F33f`_`[Mekka`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mekka]`_`f. Er war der Nachkomme eines `F33f`_`[Byzantiners`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Byzantinisches_Reich]`_`f namens al-Azraq, „der Blauäugige“, der als Sklave nach `F33f`_`[aṭ-Ṭāʾif`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ta'if]`_`f verkauft wurde, wo er bis 629 lebte.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
Abū ʾl-Walīd al-Azraqī war ein `F33f`_`[Traditionarier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ashab_al-hadith]`_`f, nach dem `F33f`_`[Ahmad ibn Hanbal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ahmad_ibn_Hanbal]`_`f und andere überlieferten. Er selbst stützte sich vor allem auf Überlieferungen der frühen Autoren der `F33f`_`[Sira`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sira_(Islam)]`_`f – und `F33f`_`[Maghazi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maghazi]`_`f-Literatur, ferner auf die Überlieferer der Lokalnachrichten über die Geschichte der Stadt Mekka.
Sein Werk „Die Nachrichten über Mekka und über seine Denkmäler“ (`*Aḫbār Makka wa-mā ǧāʾa fī-hā min al-āṯār`*) ist die älteste Chronik über die Stadt Mekka. `F33f`_`[Ibn an-Nadīm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ibn_an-Nadīm]`_`f nennt es unter einem ähnlichen Titel:„Das Buch über Mekka, seine Chronik, seine Berge und Täler.“ Er fährt fort: „Es ist ein umfangreiches Buch.“`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Das Buch ist in der Bearbeitung seines Enkels Abū l-Walīd, Muḥammad ibn ʿAbd Allāh ibn Aḥmad al-Azraqī (gest. 865) erhalten. Von diesem Werk gibt es drei Editionen:
• Erstmals ist das Werk – zusammen mit anderen Stadtchroniken von Mekka – von `F33f`_`[Ferdinand Wüstenfeld`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ferdinand_Wüstenfeld]`_`f herausgegeben worden: `*Die Chroniken der Stadt Mekka.`* Band I. `*Die Geschichte und Beschreibung der Stadt Mekka von al-Azraqī`*. (Leipzig 1858; Digitalisat). Seine Edition wurde im Orient mehrfach nachgedruckt.
• Eine sorgfältige Edition mit detaillierten Indices – Koran- und Hadith-Zitate, Propheten- und andere Personennamen, Stammes- und Ortsnamen, Märkte, Götzennamen, Poesie – ist in der Edition von Rušdī aṣ-Ṣāliḥ Malḥas in Mekka im Jahre 1933 erschienen. Sie umfasst zwei Teile (304 + 299 Seiten) in einem Band und wurde 1983 in `F33f`_`[Beirut`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Beirut]`_`f erneut gedruckt (Digitalisat).
• Eine weitere zweibändige Edition von ʿAbd al-Malik ibn Duhaiš ist 2003 in Mekka erschienen (Digitalisat).
Der Verfasser stellt zunächst die Geschichte der `F33f`_`[Kaaba`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaaba]`_`f anhand der islamischen Überlieferungen der Prophetenlegenden, ferner die Entwicklung der Stadt in der `F33f`_`[Dschāhilīya`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dschāhilīya]`_`f, den `F33f`_`[Götzenkult`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Idolatrie]`_`f bis zur „Wiederentdeckung“ des nach der islamischen Lehre von `F33f`_`[Abraham`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abraham_im_Islam]`_`f gegründeten Heiligtums durch die Vorfahren `F33f`_`[Mohammeds`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mohammed]`_`f dar. Darauf folgt die Beschreibung der `F33f`_`[Wallfahrtszeremonien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Haddsch]`_`f sowohl in der vorislamischen als auch in der islamischen Zeit. Die Dokumentierung von stammes- bzw. familieneigenen Siedlungen, Moscheen, Märkten, öffentlichen Plätzen und Friedhöfen hat einen `F33f`_`[stadtgeschichtlich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stadtgeschichte]`_`f hohen Stellenwert.
>>Contents
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Siehe auch
• `F33f`_`[Islamische Geschichtsschreibung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Islamische_Geschichtsschreibung]`_`f
>>Literatur
• J. W. Fück: `*Der Ahn des Azraqī`*. In: `*Studi Orientalistici in onore di Giorgio Levi Della Vida`*. Bd. 1, S. 336–340
• Fuat Sezgin: `*Geschichte des arabischen Schrifttums`*. Brill, Leiden 1967. Bd. 1, S. 344
• `*The Encyclopaedia of Islam`*. New Edition. Brill, Leiden. Bd. 1, S. 826
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f J. W. Fück: `*Der Ahn des Azraqī.`* In: `*Studi Orientalistici in onore di Giorgio Levi Della Vida`*. Bd. 1, S. 336–340; hier: 338
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `*al-Fihrist.`* (Hrsg. Riḍā Taǧaddud). Teheran 1971. S. 125
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a